Ein neuer heftiger Erreger ist im Umlauf

27. Januar 2009

Bereits Bundesweit und in Nachbarländern tritt ein neuer Erreger auf.

Der Erreger scheint nicht zu den bekannten Katzenschnupfenerregern zu gehören. Nachweis von Herpes (PCR) , Calicivirus (PCR) und Bordetella bisher negativ.

Betrifft nicht nur Katzen sondern auch Hunde und Nager.
Besonders gefährdet scheinen trächtige, säugende, alte Tiere und Kitten zu sein.

Es beginnt mit Niesen, nach ca.3-4 Stunden starkes Speicheln, Schluckbeschwerden, Röcheln, kaum noch Atmung möglich, bis zum Ersticken, Speicheln von fingerlangen dicken Schleimfäden, Hochwürgen von Schleimklumpen, keine Wasser- und Futteraufnahme.

Von Tier zu Tier verschieden – dicker weißer Zungenbelag, Bläschen auf der Zunge, Zungenspitze rot angeschwollen, wenn Fieber, dann teilweise sehr hoch.

Um möglichst schnell und effektiv Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten gegen diesen Erreger zu bekommen, bitten wir alle betroffenen Tierhalter den beiliegenden Erfassungsbogen auszufüllen und mit Laborberichten und evtl. Pathologieberichten an folgende Adresse zu senden oder zu faxen, zur
Weiterleitung an die UNI-München:

Bayrischer Rassekatzen Verein e.V. Burgstr. 9a 86559 Adelzhausen
FAX: 08208-958797 Tel: 08208-90191

Melly Sonstiges ,

Gute Neujahrsvorsätze einer Katze

13. Januar 2009

1. Ich will nie wieder haufenweise große Käfer fressen, nach Hause kommen und sie erbrechen, um meinem Menschen zu zeigen, dass ich genügend Ballaststoffe bekomme.

2. Ich will mich nie wieder zu weit vorlehnen, um aus der Badewanne zu trinken, hinein zu fallen und dann direkt in die Kiste mit dem Klumpstreu stürmen. (Es hat EWIG gedauert, das Zeug aus meinem Fell zu kriegen!)

3. Ich will mich nie wieder mitten in der Nacht auf die Brust meines Menschen setzen, ihm in die Augen starren, bis er aufwacht und sich erschreckt. :twisted:

4. Ich will nie wieder im Bett meines Menschen “Herde donnernder, wild gewordener Bestien, die durch die Serengeti jagen” spielen, wenn sie versuchen, zu schlafen. :twisted:

5. Durch das Anschreien einer Dose Katzenfutter wird sie sich nicht selbst öffnen! Also werde ich brav und unaufdringlich warten, bis mich mein Mensch füttert. :twisted:

6. Ich muss nicht um 05:15 Uhr gefüttert werden. Auch nicht um 5:30 Uhr.
7. Wenn ich einen Kaktus beiße, beißt er zurück! Ich werde also nicht mehr rein beißen!

8. Ich will nie wieder mein ziemlich großes Selbst in das ziemlich kleine Vogelhaus stopfen (mit meinem Schwanz an einer Seite heraushängend) und erwarten, dass Vögel einfach herein fliegen.

9. Ich werde nicht wiederholt den Kopf meines Menschen attackieren, wenn er auf dem Wohnzimmerboden liegt und versucht, Sit-Ups zu machen.

10. Ich will mich nie wieder auf die frisch gewaschene und gebügelte Wäsche meines Menschen legen und versuchen, darauf so viele Haare wie möglich zu verteilen. :twisted:

11. Ich will nie wieder das Spiel “Lass mich bei der Türe raus sehen, vielleicht möchte ich ja spazieren gehen, oder auch nicht, oder vielleicht schon; aber eigentlich weiß ich es nicht so genau” spielen, vor allem nicht mitten in der Nacht.

12. Ich werde nicht mehr glauben, dass alle anderen Dosen mit Katzenfutter besser schmecken als die, von der ich gerade zu Fressen bekommen habe… :twisted:

13. Ich will nie wieder meinen Menschen zur Zuneigung zwingen, in dem ich mich auf die Buchseite setze, die er gerade liest.

14. Ich werde nie wieder versuchen, die Fliegen am Fensterbrett zu fangen, um dann aus dem Fenster zu fallen.

15. Ich werde mich nie wieder vor den Fernseher setzen und versuchen zu verstehen, warum mein Mensch das unbedingt sehen möchte.

16. Ich bin ein wandelndes ‘elektrostatisches Energiefeld’. Mein Mensch braucht meine Hilfe bei der Installation des Motherboards nicht.

17. Ich will nie wieder auf der Tastatur herumlaufen, wenn mein Mensch wichtige emiognaioerp ga3gi4 taija3tg aa35. :twisted:

18. Ich will nie wieder die Polizei ins Haus holen, indem ich den Telefonhörer herunter schmeiße und auf den Tasten herumlaufe.

19. Ich will auch nie wieder die Kurzwahltasten mit den Auslandsvorwahlen drücken. Das war das letzte Mal sehr teuer.
20. Ich will meinen Menschen nicht mehr anschreien, um ihn zur Kommunikation mit mir zu überreden und ihn dann in die Zehen beißen, wenn er sich nicht überreden lässt. :twisted:

21. Alle Kreaturen, die im Haus leben, bleiben im Haus und alle wilden Kreaturen (Frösche, Blindschleichen und Regenwürmer) bleiben draußen. Ich darf keine Vögel im Haus verspeisen und dann die Reste in den Wintergarten kotzen.

22. Ich will nie wieder den ganzen Tag stinkig gegenüber meinem Menschen sein und um 02:00 Uhr morgens seine Nase küssen, um ihm zu sagen, dass ich ihm vergeben habe und er mich jetzt streicheln kann. :twisted:

23. Ich werde die allerbravste Katze!…Vielleicht.

Melly Sonstiges

Die Katzendiät

5. Dezember 2008

Hast Du Dich schon mal gefragt, warum Deine Katze so schlank ist? Intensive Studien haben nun ergeben, dass sich Katzen an eine besondere Diät halten:

Erster Tag:

Frühstück: Lass dir eine teure Dose Gourmet-Katzenfutter öffnen. Es ist völlig egal, welche Geschmacksrichtung, solange sie nur mehr als 75 Cent kostet. Iss einen Bissen davon und schau dich gelangweilt um. Wirf den Rest auf den Fußboden. Starre eine Weile an die Wand bevor du aus dem Raum stolzierst.

Mittagessen: Vier Grashalme und ein Eidechsenschwanz. Würge alles auf dem saubersten Teppich im Haus wieder hinauf.
Abendessen: Fang eine Motte und spiele mit ihr bis sie fast tot ist. Iss einen Flügel. Lass den Rest liegen.
Mitternachtssnack: Schnapp dir eine grüne Bohne vom Teller deines Menschen. Spiel damit auf dem Fußboden bis sie unter dem Kühlschrank verschwindet. Schnapp dir ein kleines Stück Huhn und iß die Hälfte davon. Lass die andere Hälfte am Sofa liegen.

Zweiter Tag:

Frühstück: Hol das restliche Hühnchen vom Sofa. Wirf es auf den Teppich und schieß es dann unter den Fernseher. Knabbere an der Ecke der Zeitung herum, die dein Mensch gerade zu lesen versucht.
Mittagessen: Befreie das Baguette, das für die Dinnerparty heute Abend vorgesehen ist, von der Papiertüte. Schlecke die Oberseite davon ab. Beiss einmal in der Mitte davon ab.
Nachmittagssnack: Fang einen großen Käfer und bring ihn ins Haus. Spiel damit, bis er matschig und halbtot ist. Lass ihn dann unters Bett entkommen.
Abendessen: Lass dir eine frische Dose möglichst dunkles Gourmet-Katzenfutter öffnen. Thunfisch oder Rind ist ganz gut. Schling es hinunter. Gehe von der Küche zur Ecke des Wohnzimmerteppichs. Kotze sofort auf den Teppich. Steig hinein und hinterlasse Fußspuren im ganzen Zimmer.

Dritter Tag:

Frühstück: Trink einen Teil der Milch aus der Müslischale deines Menschen, wenn dir keiner zusieht. Spritz einen Teil davon auf das Tischtuch.
Mittagessen: Fang einen kleinen Vogel und bring ihn ins Haus. Spiel in der Katzentoilette damit. Gehe sicher, dass der Vogel schwer verletzt aber nicht tot ist, bevor du ihn liegen läßt.
Abendessen: Bettle und weine, bis man dir Eiskrem oder Milch in deine Schüssel gibt. Schleck dreimal daran und kipp dann die Schüssel um.

Letzter Tag:

Frühstück: Iss 6 Käfer (egal welcher Art) und lass eine Kollektion von Beinen, Fühlern und Flügeln am Badezimmerboden zurück. Trink viel Wasser. Kotze die Käfer und das ganze Wasser auf das Kopfkissen deines Menschen.
Mittagessen: Hol die Haut des Grillhähnchens, das gestern geliefert wurde aus dem Abfalleimer. Zieh sie einige Male über den Fußboden. Knabbere ein bisschen daran und lass sie dann liegen.
Abendessen: Lass dir eine weitere Dose teures Gourmet-Katzenfutter öffnen. Wähle eine besonders flüssige Sorte aus, wie z.B. Hühnchen in Soße. Schleck die Soße und lass das restliche Fleisch zum Trocknen zurück.

Melly Sonstiges

Was ist eine Katze?

1. Dezember 2008

 

1) Katzen tun was sie wollen

2) Sie hören dir fast nie zu

3) Ihre Reaktionen sind absolut unvorhersehbar

4) Sie jammern, wenn sie unglücklich sind

5) Wenn du spielen willst, wollen sie allein sein

6) Wenn du allein sein willst, wollen sie spielen

7) Sie erwarten von dir, dass du sie bei jedem kleinen Mucks bewirtest.

8) Sie sind launisch

9) Sie lassen ihre Haare überall

10) Sie treiben dich in den Wahnsinn und kosten dich ein Vermögen

Schlussfolgerung: Sie sind winzige kleine Frauen in billigen Pelzmänteln :)

Melly Sonstiges

Hat Deine Katze Dich fest im Griff?

16. Mai 2008

Teste Dich doch mal – Bei mehr als 5 Ja-Antworten, hat Deine Katze das Regiment schon übernommen.

Suchst Du Deine Freunde danach aus, ob Deine Katze sie mag oder nicht?

Säuberst Du das Katzenklo nach jedem Gang von Deiner Katze? Oder stehst Du etwas sogar schon mit der Schaufel neben dem Katzenklo parat?

Findest Du es einfach nur sooooooooooo süüüüüüüüüüüüüß, wenn Deine Katze die Gardinen hochklettert oder an der Butter leckt.

Schläfst Du die ganze Nacht in einer unbequemen Position, nur weil Deine Katze sonst in ihrem seligen Schlummer gestört werden könnte, da sie sich ja dicht an Dich schmiegt und durch eine Bewegung von Dir geweckt werden könnte?

Fütterst Du Deine Katze mit Deiner Gabel?

Sitzt Deine Katze beim Essen mit Dir am Tisch, oder gar auf dem Tisch?

Schaust Du Dir einen langweiligen Film an, nur weil die Katze auf der Fernbedienung schläft?

Hast Du ein Video gekauft auf dem ein Aquarium mit Fischen zu sehen ist, um Deine Katze zu unterhalten?

Stehst Du stundenlang – egal ob es stürmt oder schneit – an der geöffneten Terrassentür, nur weil Deine Katze sich nicht entscheiden kann, ob sie nun raus oder rein will?

Kaufst Du Deiner Katze Weihnachtsgeschenke? Und sind sie auch noch teurer als die für Deinen Ehemann (-frau)?

Machst Du Dein Bett erst, wenn Deine Katze darin endlich ausgeschlafen hat?

Kletterst Du über das Fußende in Dein Bett, weil Deine Katze schon darin schläft und Du sie nicht wecken willst?

Kochst Du Deiner Katze ein spezielles Weihnachtsmenü?

Ist das erste was beim Einkaufen in Deinem Wagen landet Katzenfutter und Katzenstreu? Und überlegst Du dann ob noch genügend Geld für Dein Essen übrig ist?

Trägst Du ein Photo von Deinem schnurrenden Liebling in der Brieftasche und zeigst es Deinen Bekannten, wie die Dir die Bilder ihrer Kinder präsentieren?

Wenn Du Besuch von neuen Bekannten bekommst, stellst Du ihnen Deine Katze namentlich vor?

Hortest Du alte Kartons in Deiner Wohnung anstatt sie ins Altpapier zu bringen, weil Deine Katze diese doch gerne als Schlafstätte nutzt?

Bleibt Dein Kleiderschrank den ganzen Tag offen stehen, weil Deine Katze doch so gerne auf Deinen Pullovern liegt und doch ein Nickerchen macht?

Das Lesen der Tageszeitung dauert bei Dir durchschnittlich drei Stunden, weil Deine Katze es sich immer wieder auf den Seiten gemütlich macht und Du nicht umblättern kannst?

Hast Du immer genügend Katzenstreu im Haus, aber hin und wieder klingelst Du bei der Nachbarin um Dir ein Rolle Klopapier zu borgen?

Beim Chatten stehst Du am PC, weil Deine Katze es sich auf dem Bürostuhl gemütlich gemacht hat?

Schläfst Du zwar gesund, aber ungemütlich ohne Kopfkissen, weil dies Deiner Katze als Unterlage dient?

Wenn Du das Haus verlässt, wird jede Deiner Katzen über Deine voraussichtliche Rückkehrzeit informiert? Solltest Du Dich dennoch verspäten, entschuldigst Du Dich auch bei ihnen dafür?

Melly Sonstiges

Es gibt 20 tierische Gründe, das Leben lieber mit einer Katze zu teilen – als mit einem Mann!

15. Mai 2008

1. Fressen – was man ihnen hinstellt.
2. Kapieren irgendwann, wie das mit dem Klo funktioniert.

3. Haben keine Bierfahne wenn sie nach Hause kommen.
4. Kann man sich nach Alter, Rasse und Typ aussuchen und man kann problemlos mehrere besitzen.

5. Liegen einem immer zu Füßen.
6. Können durch Kastrieren vom Streunen abgehalten werden.

7. Lassen ihre Socken nicht überall liegen.
8. Laden ihre Mutter nicht zum Essen ein.

9. Haben von Natur aus einen perfekten Körper – Männer denken das immer nur.
10. Haben beneidenswert volles und glänzendes Haar.

11. Schleppen nichts ins Haus – keine Computerzeitschriften, keine alten Autoteile und auch keine Musterpullis von Mama.
12. Spielen mit Staubflocken, anstatt sich darüber aufzuregen.

13. Nehmen auf dem Sofa nicht zu viel Platz weg.
14. Werden nicht schon durch eine Grippe zum pflegebedürftigen Invaliden.

15. Interessieren sich für Wäsche – sie hocken stundenlang vor der Wäschetrommel und helfen beim Wäschezusammenlegen.
16. Spüren ganz genau wie Frau drauf ist, Männer wissen genau wie sie drauf sind.

17. Schnarchen nicht, sondern schnurren, wenn sie neben uns im Bett liegen.
18. Müssen nicht immer wieder aufgefordert werden, sich endlich die Nägel zu schneiden. Kratzbrett hinstellen genügt.

19. Mögen alle Fernsehprogramme – nicht nur Fußball.
20. Stellen nicht den Kühlschrank mit Bierdosen voll. Katzenfutter passt unter die Spüle.

Melly Sonstiges

Katzenknigge II- Oder der richtige Umgang mit den Dosenöffnern…

15. Mai 2008

Es gibt eine Menge gescheiter und weniger gescheiter Bücher, die dem Menschen den artgerechten Umgang mit uns Samtpfoten beibringen sollen, aber Katze findet kaum was über die nötigen Erziehungsmaßnahmen, die helfen die Zweibeiner zu guten und angenehmen Zeitgenossen zu formen. Auch wenn wir zumeist instinktiv wissen was zu tun ist, so möchten wir doch ein paar Ratschläge und Tipps geben für unseren Nachwuchs

Entwicklungsgeschichte:

Die Menschen sind ja noch eine relativ junge Tierart, während unsere allerersten Vorfahren – die Miaciden – kleine wieselähnliche Raubtiere – schon vor 50 Millionen Jahren die Erde bevölkerten, 10 Mio. Jahre später erschienen die Dinictis auf der Bildfläche, die schon katzenähnlich waren und vor 30 Mio. Jahren schließlich gab es die ersten Feliden, von denen auch unsere größeren Brüder und Schwestern, die Löwen, Tiger, Geparden, Wildkatzen u.ä. abstammen. So duldeten wir es anfangs auch als Götter verehrt zu werden, wie es in Ägypten (Falbkatze ca. 2040 – 1780 v.d.Zwd.), aber auch bei den Germanen (noch bis ins 4. Jahrhundert n.d.Zwd.) der Fall war. Unsere Verteufelung und grausame Verfolgung im christlichen Mittelalter rächte sich durch die rasche und weite Ausbreitung der Pest, einer tödlichen Krankheit, die durch Parasiten der Ratten verbreitet wurde.
Die Menschen hingegen leiten ihre Herkunft von den Primaten ab, also affenartigen Lebewesen, vor gerade mal 5 Millionen Jahren verlernten sie auf allen vier Pfoten zu laufen und haben so viel an Geschwindigkeit eingebüßt, auch ihre Balancefähigkeit und ihre Sprungkraft hat dadurch empfindlich gelitten, aber wir wissen ihr Opfer zu schätzen, schließlich haben sie es für uns getan, wie könnten sie die Dosen unseres Katzenfutters sonst öffnen..?

Ernährungsfragen

Die Notwendigkeit Futter in Dosen zu verpacken ergab sich aber erst vor kurzem, da unser unermüdlicher Jagdeifer unsere natürliche Nahrungsquelle – Mäuse und Ratten – stark dezimiert hat. Diese kleinen Nager waren auch der Grund, warum wir überhaupt auf die Menschen aufmerksam wurden, nach ihrer Sesshaftigkeit wurden ihre Kornvorräte von dem Kleingetier gefressen und verunreinigt und so war es keine Frage für uns ihnen beizustehen. Da wir unsere Arbeit so gut erledigt haben, ist es selbstverständlich, dass wir uns heute gnädig von ihnen verwöhnen lassen, auch wenn wir sie hin und wieder daran erinnern müssen, wie sehr wir Abwechslung bei unserem Speisenplan schätzen. Ein kleiner Tipp: Trockenfutter schmeckt in der Nacht am Besten, wenn wir nicht gleich alles verzehren wollen, kann Katze mit dem Rest ein wenig Jagen üben.
Aber natürlich sind unsere Aufgaben vielschichtiger, unser exzellenter Geruchs- und Geschmackssinn prädestiniert uns geradezu als Vorkoster zu agieren, am einfachsten wählen wir direkt am Esstisch von den Tellern unsere Kostproben. Ein weiterer Liebesbeweis ist die Mithilfe am ungeliebten Abwasch, so werden einfach die Teller geschirrspülgerecht sauber geleckt.

Nächtliches

Menschen sind sehr ängstliche Lebewesen, besonders die Weibchen schrecken sich vor unserer Leibspeise, den Mäuschen, auch wenn wir ihnen hin und wieder eine unserer Jagdtrophäen mitbringen, um sie langsam daran zu gewöhnen, können sie ihrer Abneigung nicht Kater werden. So ist es unsere heilige Pflicht in der Zeit der größten Gefahr, also nachts, Wache zu halten und in regelmäßigen Abständen zu patrollieren, nicht auszudenken, wenn sich einer dieser Alpträume menschlicher Schreckgespenste im Bett verstecken würde. Um drei Uhr nachts ist erfahrungsgemäß die beste Zeit die Decken nach Eindringlingen und Störenfrieden ab zu suchen, den Rest der Nacht sollten wir an ihrer Seite verbringen, laut schnurrend und möglichst so platziert, dass sie uns auch spüren können, das beruhigt sie..!

Fellpflege

Wir Katzen wissen um die Wichtigkeit der Hygiene und verwenden einen großen Teil des Tages mit der akribischen Pflege unseres Felles, unsere fast nackten Schutzbefohlenen jedoch sind arm dran, ihre Zunge ist degeneriert und eignet sich nicht mehr zur Reinigung, so versuchen sie tapfer mit anderen Hilfsmitteln, wie künstlichen Zungen, auch Waschlappen genannt, unter der missbräuchlichen Verwendung von Wasser (das trinkt Katze doch höchstens) ihren nahezu haarlosen Körper sauber zu halten, es ist unsere Aufgabe sie dabei zu unterstützen und ihnen so unsere tiefempfundene Fürsorge zuteil werden zu lassen, regelmäßiges Gesicht abschlecken ist also unumgänglich, am einfachsten geht es, wenn sie schlafen, da halten sie meist still.

Aufmerksamkeit

In ihrem unermüdlichen Drang es uns recht zu machen, brauchen sie auch hin und wieder Lob und Anerkennung, eine einfache Methode ist es sich in den Korb mit der frisch gewaschenen Wäsche zu legen, egal ob sie jetzt noch nass oder bereits getrocknet ist, auch die sofortige Benützung des Katzenklos nach der Säuberung zeigt dem Menschen, dass sein Dasein einen Sinn hat.

Sehr gern wird auch das warm halten des Sessels gesehen, also sofort wenn der Mensch aufsteht auf seinem Lieblingsplatz hinlegen, damit nichts von der Energie verloren geht. Die Zweibeiner sind schließlich ziemlich unselbständig, auch wenn Katze dies auf den ersten Blick oft nicht gleich erkennt, so brauchen sie doch ständige Beachtung, wenn sie aus Trotz oder Langeweile anfangen sich mit Zeitungen, Büchern, Handarbeit, Computer oder ähnlichem zu beschäftigen, ist es ein stiller Hilferuf, ein Alarmzeichen, das Katze nicht ignorieren darf, Katze sollte sich dann sofort intensiv und ausgiebig mit dem Vernachlässigten beschäftigen, damit dieser weiß, wir haben ihn lieb..!

Der Menschen ist ja doch der Katze bester Freund..!

Melly Sonstiges